Die Vermessung des Universums
Wie ist die Erde aus dem Mittelpunkt des Universums gewandert?

Wie misst man die Weiten des Universums? Eine faszinierende Reise von Parallaxe bis Hubble-Lemaître-Gesetz – mit spektakulären Bildern und 360°-Projektionen im Planetarium.
Seit Anbeginn der Menschheit fasziniert uns der Nachthimmel. In der Antike herrschte die Vorstellung, die Erde bilde das Zentrum des Kosmos. Eine Weltanschauung, die über tausend Jahre standhielt. Erst mit der Erfindung des Teleskops vor rund 400 Jahren ließ sich der Nachthimmel in einem zuvor unvorstellbaren Ausmaß erkunden. Dies war nicht nur eine Revolution in der Astronomie, sondern regte auch dazu an, unser eigenes Weltbild zu überarbeiten. Daraus entwickelte sich das heliozentrische Weltbild, das die Sonne ins Zentrum setzte und die Erde aus dem Mittelpunkt verdrängte.
Doch auch mit dem heliozentrischen Weltbild war die Frage nach der Stellung unseres Sonnensystems im Universum nicht beantwortet. Erst später wurde deutlich, dass sowohl unser Sonnensystems als auch die Milchstraße nur Teile weit größerer Strukturen sind. Diese Erkenntnis ist eng mit den Fortschritten in der Distanzmessung verbunden.
In dieser Präsentation verbindet Kira-Marie Mikosch von der Universität Heidelberg wissenschaftliche Erklärungen mit eindrucksvollen Bildern und Videoaufnahmen, die auf die 360-Grad-Kuppel des Planetariums projiziert werden. Von der Parallaxe über Standardkerzen bis hin zum Hubble-Lemaître-Gesetz vermittelt der Vortrag die Grundzüge der kosmischen Distanzmessung und zeigt, wie sich dadurch unser Bild vom Universum verändert hat.
Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt. Da es sich um eine Live-Präsentation handelt, steht keine englische Übersetzung zur Verfügung.
Tickets kosten 6,50 Euro pro Person und sollten im Voraus online gekauft werden https://supernova.eso.org/germany/programme/booking/nz6w6/


