Durch seinen Sieg im Sechstagekrieg im Juni 1967 konnte Israel den bis dahin zu Ägypten gehörigen Gazastreifen, die vormalig syrischen Golanhöhen und das damals jordanische Westjordanland einschließlich Ost-Jerusalem unter seine Kontrolle bringen. Seitdem entstanden in den besetzten Gebieten, vor allem im Westjordanland, zahlreiche, nach internationalem Recht illegale jüdische Siedlungen. Ihre Zahl ist rapide angestiegen, seit die rechtsgerichtete Likud-Partei 1977 zum ersten Mal an die Macht kam. Heute leben in den Siedlungen mehr als 700.000 Israelis. Um an der Macht bleiben zu können, koaliert der aktuelle Likud-Vorsitzende und Regierungschef Benjamin Netanjahu auch mit ultrareligiösen Gruppierungen, die einen weiteren Ausbau dieser Siedlungen fordern und damit die Lösung des israelisch-palästinensischen Dauerkonflikts in weite Ferne rücken lassen.Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.
Termine
Mo. 09. Nov 2026 | 19:30Anmeldung erwünscht
Veranstaltungsort:
vhs Bildungszentrum B² - Haus der Begegnung und Bildung
Veranstalter:
vhs im Norden des Landkreises München e.V.
Genre:
Sonstiges
Weitere Details
Details zum Veranstaltungsort:
vhs Bildungszentrum B² - Haus der Begegnung und Bildung